Implantate einsetzen - Dr. Lange & Lange

Implantate einsetzen – präzise und sicher mit 3D-Planung

Dr. Thorsten Lange inserierte sein erstes Implantat 1999. In unserer Zahnarztpraxis setzen wir regelmäßig Implantate ein. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die Kronen oder Prothesen optimalen Halt geben. Bei dieser Befestigung ist ein Unterschied zu natürlichen Zähnen praktisch nicht zu spüren. Mit Implantaten können Sie essen, sprechen oder lachen wie mit Ihren eigenen Zähnen. Außerdem müssen gesunde Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden. Durch langjährige Erfahrung und kontinuierliche Fortbildungen in oraler Implantologie können wir zuverlässige Behandlungsergebnisse und eine hohe Therapiesicherheit gewährleisten. Wichtig ist, dass die Implantation präzise geplant wird. Mit hochauflösender 3-D-Implantationsplanung bieten Dr. Fotini und Dr. Thorsten Lange die besten Voraussetzungen dafür.

Zahnimplantate auch für Sie?

Ob ein Implantat für Sie in Frage kommt, hängt von der Ausgangssituation ab. Wenn eine Zahnlücke geschlossen werden soll, weil ein einzelner Zahn fehlt oder auch mehrere in einer Reihe, bilden Implantate als stabile Pfeiler eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Brücken und abnehmbaren Prothesen. Auch herausnehmbare Prothesen und Vollprothesen können auf Implantaten verankert werden.  Die neuen Zähne sitzen sicher und fest, abhängig von den individuellen Gegebenheiten herausnehmbar oder fest verschraubt. In ihrer Funktionalität sind sie dem herkömmlichen Zahnersatz vorzuziehen, weil sie ein kraftvolleres Zubeißen ermöglichen. Probleme mit Druckstellen und Schleimhautverletzungen sind damit nicht zu erwarten. Allerdings gibt es auch einiges zu beachten: Eine bestehende Parodontitis muss vorher behandelt und ausgeheilt sein. Auch manche Krankheiten, Medikamente oder Rauchen können die Indikation für Implantate einschränken. Eine Altersbegrenzung besteht jedoch nicht.

Naturgetreue dreidimensionale Abbildungen auf dem Bildschirm

Um die optimale Implantat-Position festzulegen, muss der Kiefer zu Beginn exakt vermessen werden. Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist eine moderne dreidimensionale Röntgendiagnostik, die uns eine strahlungsarme Möglichkeit zu naturgetreuen Abbildungen von Kiefer, Kieferhöhlen und Kiefergelenken liefert. Die reproduzierbare Genauigkeit von 0.25 mm ist für die Umsetzung der digitalen Planung zur Herstellungder 3D Bohrschablonen notwendig.  Deshalb arbeiten wir mit dem MESANTIS 3D Dental-Radiologicum zusammen; dem größten Netzwerk von 3D-Röntgeninstituten mit digitaler Volumentomographie im Bereich der deutschsprachigen Zahnmedizin. Jährlich werden dort mehr als 3000 hochauflösende DVTs angefertigt. Prof. Dr. Axel Bumann, der Gründer des Netzwerks, unterstützt uns als wissenschaftlicher Berater bei der Auswertung.

Bohrschablonen für den chirurgischen Eingriff

Nach der Planung erklären wir Ihnen die Vorgehensweise am Bildschirm. Die Implantate, die den Zahnersatz halten sollen, werden mit einem chirurgischen Eingriff in unserer Praxis eingesetzt. Mit den 3D-Bildern von Zähnen, Knochen und Nervenkanälen werden über eine spezielle Software exakt sitzende Bohrschablonen konstruiert. Die vom Zahntechniklabor Gäßler entwickelte „Ulmer Bohrhülse“ sorgt für größtmögliche Sicherheit, auch bei schwierigen Ausgangssituationen. Unter lokaler Betäubung sind in der Regel keine Schmerzen zu erwarten. Eine Implantation in Vollnarkose ist bei Dr. Fotini und Dr. Thorsten Lange ebenso durchführbar. In der Regel  müssen  Implantate etwa drei Monate einheilen, bis die Krone fertiggestellt werden kann. In dieser Zeit erhalten Sie ein Provisorium, das die Lücke ausfüllt. Bei ausreichendem, stabilen Knochenangebot besteht die Möglichkeit, ein Implantat zu setzen und die Keramikkrone sofort herzustellen und einzusetzen (sog. „Sofortbelastung“). Den biologischen Zahnersatz fertigen wir in unserem Praxislabor an. Dr. Thorsten Lange ist ein, durch die Universität München geprüfter „Experte für die  Cad-Cam gestützte Herstellung von  Zahnersatz „. Nach der Einheilung wird die nahezu unsichtbare Vollkeramikkrone auf dem Implantat befestigt.

Knochenaufbau vor der Implantation

Wenn das Knochenangebot für eine Implantation nicht ausreicht, z.B. weil der Kieferknochen durch eine Parodontitis angegriffen ist oder sich durch eine zu geringe Kaubelastung zurückgebildet hat, stehen heute verschiedene Verfahren für die Wiederherstellung zur Auswahl. Wir sind mit modernsten Techniken vertraut, die den Knochenaufbau bei Bedarf ermöglichen. Entweder verwenden wir biologisches Ersatzmaterial oder wir regen den Knochen mit Proteinen zum Wachstum an. Emdogain® ist ein solches Protein, mit dem wir in Forschungsarbeiten sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Es wurde weltweit schon bei mehr als einer Million Patienten eingesetzt.